Riftbound sperrt Koko Lopez bis zum 1. Januar 2029 wegen Rune-Stackings
Riot Games urteilte, dass Koko Lopez beim Regional Qualifier Los Angeles am 26. September 2026 absichtlich sein Runen-Deck gestackt hat – die Entscheidung ist endgültig.

Koko Lopez ist laut einer Entscheidung von Riot Games bis zum 1. Januar 2029 von allen offiziell sanktionierten Riftbound-Turnieren und -Events auf jedem Organized-Play-Level ausgeschlossen. Hintergrund ist der Vorfall beim Riftbound Regional Qualifier Los Angeles am 26. September 2026.
Nach seiner Prüfung kam Riot Games zu dem Schluss, dass Lopez die Reihenfolge seines Runen-Decks gezielt arrangiert hat, um sich einen Vorteil gegenüber seinen Gegnern zu verschaffen. Das Unternehmen wertete dies nach den Riftbound Tournament Rules als Betrug.
Was die Judges beobachteten
In Runde 2 beobachtete ein Floor Judge, wie Lopez sein Runen-Deck im Pile-Shuffle mischte und anschließend auf jede weitere Randomisierungsmethode verzichtete; zudem erschienen seine Runen in jedem Spiel in derselben Reihenfolge. Nach der Runde sahen die Judges, wie er das Runen-Deck in eine bestimmte Reihenfolge brachte, bevor er es zurück in die Deckbox legte.
In Runde 3 hatten die Judges ihn bereits im Blick und stellten fest, dass er das Runen-Deck überhaupt nicht mischte und es auch nicht zum Abheben an seinen Gegner weitergab. Sie schritten ein, prüften das Deck und bestätigten, dass es der zuvor beobachteten Reihenfolge entsprach.
Riot Games stellte fest, dass er seine neun Chaos-Runen und drei Order-Runen in einem sich wiederholenden Muster im Verhältnis drei zu eins angeordnet hatte.
Wie der Fall behandelt wurde
Die Event-Verantwortlichen disqualifizierten Lopez wegen Betrugs. Anschließend wurde der Fall eskaliert: Riot Games leitete ein formelles Disziplinarverfahren ein und gab ihm die Möglichkeit, eine schriftliche Stellungnahme einzureichen.
Nach Ansicht von Riot Games belegte die Vorbereitung des Decks vor seinen Matches, gefolgt vom Verzicht auf Mischen und Abheben, sowohl Planung als auch Betrugsabsicht.
Sein späteres Eingeständnis gegenüber dem Unternehmen und seine öffentliche Entschuldigung wertete Riot Games als mildernde Umstände. Dennoch entschied das Unternehmen, dass eine mildere Strafe der Schwere des Verhaltens nicht gerecht würde.
Die zitierten Regeln
Laut Regel 703.7.b der Riftbound Tournament Rules randomisiert ein Pile Shuffle ein Deck nicht ausreichend und soll nur zum Zählen verwendet werden.
Regel 704.8 besagt, dass Riftbound auf jedem Spielniveau Nulltoleranz gegenüber Betrug übt, während Regel 704.8.b das Belügen eines Turnierverantwortlichen als Betrug einstuft.
Berichtete Details
TheGamer beschreibt die Sperre als 26-monatige Sperre, also von knapp über zwei Jahren. Der Bericht fügt hinzu, dass Lopez sein Runen-Deck so gestackt habe, dass er bis zu seinem dritten Zug Zugriff auf fünf violette Runen und eine gelbe Rune gehabt habe, und dass ihm vorgeworfen werde, die Judges belogen zu haben, indem er behauptet habe, nicht gewusst zu haben, dass Stacking gegen die Regeln verstößt.
Endgültigkeit der Entscheidung
Riot Games warnt Lopez, dass jeder weitere Verstoß gegen die Riftbound Tournament Rules zusätzliche Strafen nach sich ziehen kann. Der Fall ist abgeschlossen und die Entscheidung endgültig, ein Einspruch ist nicht möglich; Riot Games behält sich jedoch vor, den Fall erneut zu prüfen, falls neue, substanzielle Beweise auftauchen.
Was das für Spieler bedeutet
- Ein Pile Shuffle allein gilt nicht als Randomisierung eines Runen-Decks; es dient nur zum Zählen.
- Das Belügen eines Turnierverantwortlichen wird selbst als Betrug gewertet.
- Die Sanktion gilt für alle sanktionierten Events auf jedem Organized-Play-Level.
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